Jahresübersicht 2012

2. Januar 2012

„Die Verhältnisse zum Tanzen zwingen?“ Diskussion zu Theorie, Praxis, Revolution.

Eine jede Kritik der Gesellschaft, die auf Veränderung der Verhältnisse abzielt, steht für dem Problem der Mobilisierung der „Massen“ – ohne die Unterstützung des Großteils einer Bevölkerung ist eine revolutionäre Perspektive, die dauerhafte Emanzipation anstrebt, nicht denkbar. Es stellt sich also die Frage, wie revolutionäre Kritik und Praxis in eine Bewegung getragen bzw. überhaupt in Bewegung gebracht werden können. In der radikalen Linken war und ist diese Aufgabe bisher ungelöst. Folgerichtig gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher theoretischer wie praktischer Herangehensweisen, in denen verschiedene Vorstellungen des Funktionierens der Gesellschaft und verschiedene praktische Ansätze ihren Niederschlag finden. Nach dem historischen Fehler staatsautoritärer Formierung in Parteistrukturen und der Erkenntnis, dass die Arbeiter nicht an sich revolutionäres Subjekt sind, streitet die radikale Linke: ist eine Kritik der Gesellschaft und die Möglichkeit ihrer Überwindung allein in Bewegung zu finden, ist also jeder Protest, sei er auch zunächst unkritisch, eine Möglichkeit, auf die Straße zu gehen, sich zu beteiligen und damit etwas zu erreichen (etwa Interventionistische Linke, Antifa)? Oder laufen derlei partikulare, an Sachfragen orientierte Kämpfe letzten Endes auf eine Organisierung gesellschaftlicher Probleme statt deren Überwindung, also auf die Stärkung des Bestehenden hinaus (etwa …umsGanze!)? Oder ist eine positive, emanzipatorische Perspektive auf Grundlage des bestehenden Falschen ohnehin nicht denkbar? Diese und andere Fragen wollen wir mit euch diskutieren.

von und mit Gruppe Kritik & Intervention

6. Februar 2012

„Antifa – Geschichte und Organisierung.“ Eine Buchvorstellung.

In dem kürzlich bei Theorie.Org erschienenen Buch «Antifa – Geschichte und Organisierung» verfolgen die Autor_innen die Vorläufer, Theorien und Praktiken der linksradikalen Antifaschist_innen und erläutern konkret die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der gegenwärtigen Ausprägungen, wie Antideutsche, Antinationale oder Bewegungslinke.
Den Leser_innen bietet sich mit diesem Buch die Möglichkeit, Erkenntnisse über bereits erarbeitete und verworfene Theorien sowie Erfolge und Niederlagen der Praxis zu sammeln, was gerade für die moderne, sich im stetigen Wandel befindliche, radikale Antifa von großer Bedeutung ist.
Das Buch hilft dabei, Wissen um die eigene Geschichte zu erlangen, damit das Rad nicht immer neu erfunden werden muss. Stattdessen können die Leser_innen die Entwicklung einer gesellschaftlich wirksamen, emanzipatorischen Bewegung vorantreiben.

von Antifa AG mit jemandem aus dem Autor_Innenkollektiv

5. März 2012

„Wer spricht? Über wen? Und von wo? – Perspektiven reflexiver Herrschaftskritik“

Gesellschaftliche Herrschaftsverhältnisse haben viele Dimensionen, wie z.B. der Kapitalismus, das Geschlechterverhältnis und der Rassismus. Sie sind zwar miteinander verschränkt, aber nicht auseinander abzuleiten. Herrschaftsverhältnisse sind dabei nicht als etwas zu denken, das den Menschen, die innerhalb dieser Verhältnisse leben, nur äußerlich ist. Unser „Selbst“ wird innerhalb unserer sozialen Beziehungen hergestellt und wirkt auf diese Beziehungen zurück.
Eine reflexive linksradikale Kritik sollte deshalb in Rechnung stellen, dass wir alle als Akteur_innen immer bereits platziert werden. Es spricht vieles dafür, die permanente Verstrickung des eigenen Lebens und des eigenen Alltags in gesellschaftliche Herrschaftsverhältnisse nicht auszuklammern.
Eine aktive Praxis der Positionierung innerhalb der zu kritisierenden Verhältnisse könnte Teil unserer Kritik und unserer Handlungsfähigkeit sein, um Praxen der Ausschließung und der Diskriminierung aber auch der Privilegierung und Dominanz sichtbar und angreifbar zu machen – nicht zuletzt auch innerhalb der eigenen linken Zusammenhänge.
Folgende Fragen möchten wir am Roten Montag mit Euch diskutieren:
Was kann reflexive Herrschaftskritik für unsere politischen Praxen bedeuten?
Wie lässt sich eine Einheit von Aktion und Reflexion verwirklichen?

:uniLinks! präsentiert: Input und Diskussion mit dem Komitee „Ringen mit Engeln!“

2. April 2012

„Es wird gesorgt. Kritik der Kulturindustrie.“

Wer heute noch von Kulturindustrie spricht, steht schnell im Ruf, elitärer Bildungsbürger zu sein, der den Massen ihr Vergnügen verleiden will. Bei Kulturindustrie denken die meisten unweigerlich an Hollywood – und übersehen, dass der Begriff bei Adorno und Horkheimer mehr und anderes meint als bloß Film, Funk und Fernsehen: nämlich die umfassende gesellschaftliche Organisation indivueller Erfahrung. Inmitten der entfremdeten Verhältnisse suggeriert Kulturindustrie intime Nähe. Sie versorgt die Subjekte mit jenem Weltbezug, ohne den sie als vereinzelte Einzelne zugrunde gingen, und lässt dabei keinen Gegenstand unbearbeitet und keinen Konsumenten unerfasst. Ihr heimliches Motto – »für jeden wird gesorgt« – ähnelt darum nicht zufällig dem des autoritären Sozialstaats. Kulturindustrie duldet weder geistige Strenge noch unreglementierte Lust. Passieren lässt sie nur, was sich in den Dienst des großen Ganzen stellt. Wenn sich Kulturindustrie überhaupt national eingrenzen ließe, hieße daher ihr Heimatland nicht Amerika, sondern Deutschland. Hier entstanden nicht nur die bedeutungsschwangeren UFA-Filme der Weimarer Republik, sondern auch das Bild vom Krieg als Konsumartikel, der »Schlacht als innerem Erlebnis«. Hier lauschte man gebannt dem Führer am Volksempfänger und tankte nach getaner Vernichtungsarbeit Kraft durch Freude. Hier wurden nach 1945 all die politisch inopportun gewordenen völkischen Ideologeme ins Bermudadreieck von Heimatschnulze, Goetheabend, Landserroman und Fußballbund ausgelagert, und hier konnte nach 1968 eine Revolte umstandslos in kommunistische Kostümfeste und alternative Kleinkunstproduktion überführt werden. Hier schließlich nehmen, während die offiziellen Staatsempfänge keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervorlocken, patriotische Spektakel inzwischen die zeitgemäße Form schwarz-rot-geiler Volksbespaßung an. Auch um diesen Zusammenhang von Kulturindustrie und deutscher Ideologie soll es auf der Veranstaltung gehen.

von [association critique] mit Lars Quadfasel

7. Mai 2012

„Deutschland kein Wintermärchen“

Schlimmbach-Oberfrohna, Fiesbaden, Geiselverhöring – Deutschland klingt vielfach schlimm, sieht oft auch so aus und ist es nicht nur den Namen nach. Doch man soll das Leid nicht durch Aussprechen dieser grauenhaften Wörter vervielfachen. Wir verlegen uns an diesem „Roten Montag“ auf analytische Fragen und sprechen darüber wie man es in Deutschland erst zur geläuterten Nation und dann zum Aufarbeitungsweltmeister geschafft hat. Uns interessiert der Zusammenhang von Nationalismus, Rassismus und Antisemitismus und der Aufstieg des historisch recht jungen Konzepts „Nation“. Zwei ReferentInnen sind eingeladen — mit einem rosa Kaninchen namens Pink Rabbit haben sie Deutschland bereist und geschaut, wie die Selbstkonstitution als Nation in der Praxis aussieht. Davon werden sie berichten. Außerdem haben sie statt des rosa Plüschkaninchens ein Wortungetüm mitgebracht: den „historisch situierten Antinationalismus.“ Was das alles kann und wie das aussieht werden sie uns hoffentlich erklären.

von [RoterMontag] mit Naturfreundejugend Berlin
Im Anschluss „Jazz Challengers“ (live) und Sekt zum Tag der Befreiung

4. Juni 2012

Kara Günlük – Die geheimen Tagebücher des Sesperado

Mutlu Ergün erzählt im „Kara Günlük – Die geheimen Tagebücher des Sesperado“ von spaßigen Cihadisten, knallharten Aktivist_innen und einem Lyrical Guerilla, der auch über sich selbst lachen kann. Diese politische Rebellion strapaziert nicht nur das Hirn, sondern auch die Lachmuskeln. Das „Kara Günlük“ ist eine lustige Liebesgeschichte, maskiert als Widerstanskampf und gelebter Widerstand maskiert als Liebesgeschichte. Sesperados Familien- und Freundeskreis entblößt immer wieder die unfreiwillige Komik des Alltagsrassismus und stößt damit Angehörige der Mehrheitsgesellschaft immer wieder aus ihrer Privilegien-Kuschelecke. Kara Günlük – Die geheimen Tagebücher des SESPERADO ist eine amüsante Anleitung, wie man rebellieren und gleichzeitig Spaß dabei haben kann.

Mutlu Ergün, studiert an der London School of Economics Soziologie und lebt derzeit als Autor, Pädagoge, Sozialforscher und Performer in Berlin. Seit 2001 ist Ergün Mitglied beim anti-rassistischen Verein Phoenix e.V. und dort als White-Awareness und Empowerment-Trainer tätig. Seit 2010 ist er auch Mitherausgeber für die Edition insurrection notes des Unrast Verlags, wo Autor_innen of Color ihre Prosatexte veröffentlichen können. Er arbeitet seit 2004 als Redakteur beim Kultur- & Gesellschaftsmagazin freitext. Zusammen mit Noah Sow entwickelte er die anti-rassistische politische Satire „Edutainment-Attacke!“, für die er bisweilen in Deutschland performt.

von move and resist_antira-ag mit Mutlu Ergün

2. Juli 2012

„Gewerkschaften – Öl oder Sand im Getriebe?“

Bei diesem „Roten Montag“ wollen wir uns zusammen mit den beiden Referent*innen damit auseinandersetzen wie Gewerkschaften und „die Linke“ zueinander stehen und stehen könnten. Dabei soll das Spektrum der Positionen innerhalb und gegenüber Gewerkschaften thematisiert werden: Zwischen reformistischem „Verein“ und potentiellem revolutionärem Akteur. Welche Potentiale haben Gewerkschaften für linke Politik? Wie bewegen sie sich zwischen Befriedung, Sozialpartnerschaft, Arbeiter*innenlobbyismus und Standortnationalismus? Sind Gewerkschaften über diese Themen hinaus überhaupt willens sich mit dem Kapitalismus kritisch auseinander zu setzen, oder wirken sie bloß stabilisierend als „Zahnrad in der Maschinerie“? Und welche Rolle spielen für Gewerkschaften die Menschen, die nicht als lohnarbeitend im engeren Sinne verstanden werden (z.B. CareWork, Illegalisierte, …)? Welche Hoffnungen sind berechtigt in ihre Solidaritätspotentiale und ihre Triebkraft als kritische, linke Akteure auch als Teil sozialer Bewegungen?
Diese und andere Fragen wollen wir gerne in der Diskussionsveranstaltung am Roten Montag mit euch und unseren Gästen breiter diskutieren.

Lothar Galow-Bergemann war langjähriger freigestellter Personalrat im
Klinikum Stuttgart und schreibt u.a. in konkret, jungle world, iz3w und bei emanzipationundfrieden.de.
Mag Wompel ist Journalistin, Industriesoziologin und CvD bei LabourNet.de.
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von AllesFürAlle mit Lothar Galow und Mag Wompel

6. August 2012

„Werttheorie des Postoperaismus“

In der postoperaistischen Theorie zeigt sich der Versuch, unterschiedliche soziale Bewegungen und gesellschaftliche Konflikte mit Hilfe der Marx’schen Theorie sowie poststrukturalistischer Zugänge zusammenzubringen. Als wichtigstes Werk dieser Theorie gilt die „Empire“-Trilogie von Hardt/Negri aus dem Jahre 2000, welche innerhalb der Linken breit diskutiert wurde. Die Hauptthese des Buches ist, dass zentrale Marx’sche Kategorien wie Wertgesetz und Klassenstruktur angesichts neuer kapitalistischer Produktionsformen revidiert werden müssen: Da die heute vorherrschende Form von Arbeit in erster Linie immaterielle Arbeit sei und diese sich nicht in verausgabter Arbeitszeit quantitativ messen lassen könne, müsse das Wertgesetz – bei Marx immerhin einer der zentralen Kritikpunkte zur Bestimmung der kapitalistischen Gesellschaft als strukturell antagonistische Vergesellschaftung – aufgegeben werden.

In seiner Monographie „Werttheorie des Postoperaismus“ rekonstruiert Phillip Metzger zunächst das Marx’sche Wertgesetz, um auf dieser Grundlage nach dem theoretischen Gehalt der Analyse von Hardt/Negri zu fragen. Uns erwartet ein Überblick über und eine Einführung in die zentralen Marx’schen Konzepte wie „abstrakte Arbeit“, „Tauschwert“ und „Fetischcharakter“, um davon ausgehend die Frage zu klären, was dran ist an den postoperaistischen Thesen der immateriellen Arbeit und des Verschwindens des Wertgesetzes.

Buchvorstellung/Diskussion des gleichnamigen Buches.

von Gruppe Kritik & Intervention mit Philipp Metzger (Autor)

3. September 2012

„Das Zusammendenken von Queer-Feminismus und Kapitalismuskritik“

Queer-feministische Kritik und die damit angestrebten Dekonstruktionen von Machtkategorien wie z.B. soziale oder biologische Zweigeschlechtlichkeit (Mann-Frau) stehen im direkten Zusammenhang mit gesellschaftlichen, somit auch ökonomischen Verhältnissen. Welche Veränderungen von Geschlechtlichkeiten lassen kapitalistische Produktionsverhältnisse zu und wie könnte eine emanzipatorische Utopie von Geschlecht umgesetzt werden um mit dieser letztendlich auch ökonomische Verwertungslogiken ins Wanken zu bringen?

Vortrag und Diskussion
Dr. Heinz-Jürgen Voß ist wiss. Mitarbeiter_in in Halle und forscht und lehrt zu Geschlecht, Biologie und Queer.

von [association critique] mit Dr. Heinz-Jürgen Voß

1. Oktober 2012

„Kritik des Extremismusbegriffs“

„Ein Gespenst geht um in Europa: der Extremismus“, so oder ähnlich beginnt für Ministerin Schröder der wohl schlimmste Horrorfilm – vermeintlich. Denn die praktische Politik ihrer Bundesregierung hieß ja „Rechts: Wegschauen; Links: Weghauen.“
Die Extremismus-Doktrin erschwert antifaschistischen Gruppen die Arbeit gegen Neonazis und verklärt die Geschichte, in dem sie systematische Gräuel des Faschismus, der durch kapitalistische Kreise unterstützt wurde, mittels unpassender Vergleiche und Gleichsetzungen verharmlost. Zu all dem und mehr berichtet Wolfgang Dominik in der Extra-Blues-Bar.

Wolfgang Dominik (*1944) fand seine politische Heimat seit 1967 in der Friedensbewegung und antifaschistischen Gruppen. Er ist Mitglied der Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG/VK), Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA), GEW & Die Linke.

von Linksjugend Bielefeld mit Wolfgang Dominik

5. November 2012

„Religionskritik“

Warum gibt es eigentlich noch Religionen? Warum steigt gar die Bedeutung fundamentalistischer Religiosität und religiös motivierter Konflikte? Warum sind auch in einer reichen Industriegesellschaft so viele Menschen religiös oder der Esoterik zugeneigt? Hatte die Aufklärung das nicht alles geklärt, den Aberglauben und die Machenschaften einer betrügerischen und selbstsüchtigen Priesterkaste aufgedeckt? Manuel Kellner glaubt, dass damit allein der Religiosität nicht beizukommen ist. Ludwig Feuerbachs „Der Mensch ist der Gott des Menschen“ stellt für ihn eine „kopernikanische Wende“ in der Religionskritik dar, weil es nicht mehr um die Wahrheit oder die Unwahrheit der Dogmen geht, sondern um die menschlichen Bedürfnisse und Wünsche, die dahinterstecken. Dieser Ansatz ist von Marx, Freud und anderen aufgegriffen und in verschiedene Richtungen weiter entwickelt worden. Die Schätze, die in den Himmel gehoben oder in die Tiefe versenkt wurden, müssen im Diesseits den Menschen zugutekommen.

Dr. Manuel Kellner, Jahrgang 1955, schrieb 1980 seine Magisterarbeit zum Thema „Die Rolle der Projektion in Feuerbachs Religionskritik“. Im Jahr 2010 erschien von ihm in der theorie.org Reihe des Schmetterling Verlags in Stuttgart seine „Kritik der Religion und Esoterik. Außer sich sein und zu sich kommen“.

von AG Freie Bildung mit Manuel Kellner

3. Dezember 2012

„Dem Kirchenchor dazwischen singen! – Liederabend 2.0″

Ende November beginnt sie wieder, die Adventszeit. Draußen wird es immer ungemütlicher, dunkel und kalt, drinnen treffen sich die Familien bei heißem Kakao und Kerzenschein, es weihnachtet gar zu sehr und die alljährlichen Lieder werden angestimmt um Christkind, Nikolaus und Weihnachtsmann willkommen zu heißen. Dabei fällt bei aller Heimeligkeit untern vollbepackten Tisch, dass Nikolaus und Weihnachtsmann ihre Geschenke nicht selber basteln, ja selbst der Vertrieb der Produkte ist längst outgesourct! Den Wichteln, die die Drecksarbeit da draußen bei Eiseskälte verrichten müssen, den Rentieren, die sich vor lauter Frust ´ne rote Nase saufen, kurz: der Arbeiter_innenschaft gilt auch dieses Jahr unsere Solidarität! Kurz vor Nikolaus, bevor die Lieder angestimmt werden, mit denen diese gar schrecklichen Arbeitsbedingungen jedes Jahr auf´s Neue verherrlicht und gerechtfertigt werden, wollen wir euch einladen mit uns zusammen und in vollem Brustton der Überzeugung, unterstützt durch eine wärmende Lokalrunde, dagegen zu halten und die alten und jüngeren Klassiker des Proletariats anzustimmen!
Dabei wird uns diesmal die „Rote Soirée Fraktion“ aus Bielefeld live unterstützen. Später gibt es dann noch „Dampflokverbot“ mit Musik im Stile des postmodernen Prekariats, damit ihr auch alle auf Eure Kosten kommt!

von [RoterMontag] mit Rote Soirée Fraktion + Dampflokverbot (spielt Sitzmusik)